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der social media kick für dein gastgewerbe

6 Fehler, die Dir den Spaß an Social Media verderben

Es hilft ja alles nichts - die Sozialen Medien können leider nicht ignoriert werden. Das weißt Du auch. 

Allerdings stellt sich bei Vielen das Gefühl ein, dass sie die Sozialen Medien überfordern. Und nicht etwa, weil sie stundenlang damit beschäftigt sind, tolle und abwechslungsreiche Posts in die Social Media Welt zu schicken. 

Die Überforderung entsteht dadurch, dass die Meisten die Sozialen Medien als unüberwindbaren, undurchschaubaren, zeitfressenden Berg sehen. 

Geht Dir das auch so?

Meist sind die folgenden 6 Fehler der Grund, warum Dich die Sozialen Medien überfordern und Dir keinen Spaß machen:

1. Du hast die falsche einstellung

„Social Media ist Einstellungssache“

Dieser Satz ist so wahr, dass es wahrer gar nicht mehr geht. Bei der Nutzung der Sozialen Medien steht und fällt alles mit der Einstellung, die Du gegenüber den Tools hast. 

Denke einen Augenblick darüber nach, wie Deine eigene Einstellung zu ihnen ist?

Gehst Du mit Elan an die Sache, weil Du weißt, was die Sozialen Medien Dir bringen? Hast Du ein klares Ziel vor Augen, das Du mit Facebook & Co. erreichen möchtest?

Oder nutzt Du die Medien, weil alle sie nutzen und Du quälst Dich alle heiligen Zeiten dazu, einen Post zu erstellen? Freiwillig läuft das Ganze nicht wirklich ab, oder?

Die Einstellung, wie Du an die Sache herangehst, ist das Alles entscheidende. Du darfst die Sozialen Medien nicht als notwendiges Übel sehen, denn damit wirst Du immer GEGEN sie kämpfen. Du musst Dir die genialen Vorteile vor Augen halten und das, was Du damit alles erreichen kannst, damit Du mit einer positiven Grundeinstellung an die Pflege Deiner Kanäle gehst.

2. Du weisst nicht so genau, was dir die sozialen medien bringen

Nicht zu wissen, wofür Du das Ganze überhaupt machst, ist ein Gedanke, der Dich vor allem dann beschleicht, wenn Du keine Erfolgserlebnisse hast. Aber: Die Sozialen Medien funktionieren! Wirklich. 

Du kannst damit so viel erreichen, z.B. Deine Gäste an Dich binden, indem Du eine lockere, entspannte Konversation mit ihnen führst. Du hast die Möglichkeit, Deine Bekanntheit zu steigern und damit auch mehr Gäste in Deinen Laden zu holen. Die Sozialen Medien bieten Dir eine fantastische Möglichkeit, Dich zu profilieren und von Deinen Mitbewerbern abzusetzen. (Siehe auch: 8 Gründe, warum Du für Dein Gastgewerbe eine Hammer Facebookseite haben solltest.

3. Du hast dir kein social media konzept überlegt

Der Haken an der Sache ist jedoch, dass sie nur funktionieren, wenn Du einen Plan hast. Ein Konzept. 

Welche Aufgabe soll Facebook für Dich erfüllen, welche Instagram? Sprichst Du über beide Kanäle die gleiche Zielgruppe an? Wer ist überhaupt Deine Zielgruppe? Von welchem Gast möchtest Du gerne mehr in Deinem Laden haben? Eine wichtige Überlegung, denn sie entscheidet, was Du postest und in welchem Ton. 

Welche Fragen Du Dir zu Beginn Deiner Social Media Aktivitäten (aber auch noch später) stellen solltest, habe ich in dem Blogartikel Wie starte ich richtig mit den Sozialen Medien? zusammen gefasst.

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...und erleichtere Dir damit Deinen Social Media Alltag.

4. Du bespielst alle auf einmal und keines richtig

In der Regel werden Dir drei Social Media Kanäle empfohlen, die Du für Dein Unternehmen nutzen solltest: Facebook, Instagram und Pinterest. Alle drei direkt auf einmal zu bespielen - ohne sich vorher mit dem einzelnen Tool vertraut gemacht zu haben - kostet viel Arbeit ohne großen Erfolg. 

Jedes Tool hat so seine eigenen Regeln und läuft am erfolgreichsten, wenn Du Dich vorher mit ihm auseinander gesetzt hast. Wenn Du Dich mit jedem der Kanäle intensiver beschäftigt hast, dann bedeutet das auch, dass Dir die Pflege leichter von der Hand geht.

Konzentriere Dich also erst einmal auf einen Kanal und lerne diesen richtig kennen. Welche Möglichkeiten bietet Dir das Tool, um Dich zu präsentieren? Was kommt am Besten an? Wie sind die spezifischen Anforderungen, um auf dem einen Kanal erfolgreich zu sein? 

Erst wenn Du den einen Kanal so richtig zu nutzen weißt, solltest Du Dich dem nächsten zuwenden. Dann ist der nächste Kanal keine weitere Belastung sondern eine Bereicherung. 

Und wenn Du zur Zeit schon alle Kanäle am Laufen hast, dann konzentriere Dich trotzdem erst einmal auf einen und lass die anderen etwas schleifen. Die lassen sich alle auch wieder ankurbeln - vor allem, wenn Du mit einem Plan rangehst.

5. Du hast keine struktur für die pflege deiner social media kanäle

Ich weiß, Struktur, Konzept, Plan - das klingt alles kompliziert und anstrengend. Aber im Grunde ist es überall gleich: Sobald man sich vorab ein paar Gedanken macht, klappt alles besser, ist jede Handlung effektiver und vor allem zielführender.

Setz Dich einfach in regelmäßigen Abständen in Ruhe an Deinen Schreibtisch und plane Deine Social Media Aktivitäten. Am Besten erstellst Du die Posts für Termine/Aktionen etc., die schon fix sind, direkt und speicherst sie bei Facebook mit der Planfunktion ab oder bei Instagram als Entwurf (wenn Du kein extra Planungstool benutzt). 

Vergiss nicht, Dir alles in einen Redaktionsplan einzutragen, damit Du den Überblick behältst. Wie Du Dir das Zeitmanagement strukturieren kannst, habe ich Dir in einem anderen Blogpost beschrieben.

6. du pflegst social media komplett alleine

Du bist es natürlich gewohnt, Einzelkämpfer zu sein. Aber mal ganz ehrlich - so eine ganz entspannte Arbeitsweise ist das nicht, oder? ;) 

In vielen Bereichen lässt sich das  vielleicht nicht vermeiden, aber bei der Pflege Deiner Social Media Kanäle kannst Du Dir Unterstützung dazu holen. 

Ich spreche jetzt übrigens nicht von einer teuren Agentur, die Dich jeden Monat dann Hunderte von Euros kostet. 

Nein, die Pflege Deiner Social Media Kanäle sollte aus Deinem Hause kommen. Nur, wer dort tagtäglich arbeitet, kann die Atmosphäre vermitteln und einen realen Einblick in Dein tägliches Tun gewähren. Alles andere wirkt oft steril und unpersönlich. 

Hole Dir die Unterstützung aus Deinem Team. Setz Dich mit Deinen Mitarbeitern zusammen und überlegt gemeinsam, wie Ihr Eure Kanäle gestalten könnt. Vielleicht hast Du junge - Instagram-affine - Mitarbeiter, denen das Posten auf diesem Kanal quasi in die Wiege gelegt wurde. Lass sie einen Großteil der Pflege übernehmen. Sie haben einen guten Blick für Instagram taugliche Situationen und Motive und die Hemmschwelle zu fotografieren ist bei ihnen auch kleiner, wenn überhaupt vorhanden. 

Wenn Ihr zusammen vorher die Regeln und die Richtung festlegt, dann nimmt Dir das viel Arbeit ab und hält zudem Deine Kanäle besser in Schwung.

Du siehst, es ist mal wieder das A und O, sich vorab Gedanken zu machen. Aber der Effekt ist immens und wird Dir das Social Media Leben wirklich einfacher machen und vielleicht, ja vielleicht sogar die Freude daran entfachen. ;) 

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