5 Fehler, die Dir den Spaß

an Social Media verderben

Es hilft ja alles nichts - die Sozialen Medien können leider nicht ignoriert werden. Das weißt Du auch. 

Allerdings stellt sich bei Vielen das Gefühl ein, dass sie die Sozialen Medien überfordern. Und nicht etwa, weil sie stundenlang damit beschäftigt sind, tolle und abwechslungsreiche Posts in die Social Media Welt zu schicken. 

Die Überforderung entsteht dadurch, dass die Meisten die Sozialen Medien als unüberwindbaren, undurchschaubaren, zeitfressenden Berg sehen. 

Geht Dir das auch so?

Meist sind die folgenden 5 Fehler der Grund, warum Dich die Sozialen Medien überfordern und Dir keinen Spaß machen:

1. Du hast die falsche einstellung

Social Media ist Einstellungssache

Dieser Satz ist so wahr, dass es wahrer gar nicht mehr geht. Bei der Nutzung der Sozialen Medien steht und fällt alles mit der Einstellung, die Du gegenüber den Tools hast. 

Denke einen Augenblick darüber nach, wie Deine eigene Einstellung zu ihnen ist?

Gehst Du mit Elan an die Sache, weil Du weißt, was die Sozialen Medien Dir bringen? Hast Du ein klares Ziel vor Augen, das Du mit Facebook & Co. erreichen möchtest?

Oder nutzt Du die Medien, weil alle sie nutzen und Du quälst Dich alle heiligen Zeiten dazu, einen Post zu erstellen? Freiwillig läuft das Ganze nicht wirklich ab, oder?

Die Einstellung, wie Du an die Sache herangehst, ist das Alles entscheidende. Du darfst die Sozialen Medien nicht als notwendiges Übel sehen, denn damit wirst Du immer GEGEN sie kämpfen. Du musst Dir die genialen Vorteile vor Augen halten und das, was Du damit alles erreichen kannst, damit Du mit einer positiven Grundeinstellung an die Pflege Deiner Kanäle gehst.

2. Du weisst nicht so genau, was dir die sozialen medien bringen

Nicht zu wissen, wofür Du das Ganze überhaupt machst, ist ein Gedanke, der Dich vor allem dann beschleicht, wenn Du keine Erfolgserlebnisse hast. Aber: Die Sozialen Medien funktionieren! Wirklich. 

Du kannst damit so viel erreichen. Du gibst Deinem zukünftigen Kunden die Möglichkeit, Dich kennen zu lernen und eine emotionale Bindung zu Dir aufzubauen (keiner kauft online von einer wildfremden Person). Du hast die Möglichkeit, Dich als Experte zu platzieren und Dich durch die Art und Weise, wie Du Deine Inhalte kommunizierst, auf dem Markt profilieren. Die Sozialen Medien sind aber auch ein wunderbarer Ort, um ein Netzwerk aus Gleichgesinnten um Dich herum aufzubauen.

3. Du hast dir kein social media konzept überlegt

Der Haken an der Sache ist jedoch, dass sie nur funktionieren, wenn Du einen Plan hast. Ein Konzept. 

Welche Aufgaben sollen die Sozialen Medien für Dich erfüllen? Wer ist Deine Zielgruppe? Wie musst Du die Sozialen Medien einsetzen, um Deine Kunden und Ziele zu erreichen? Ist Deine Strategie DEINE Strategie? Es bringt nichts, Maßnahmen und Strategien von anderen zu übernehmen, wenn sie nicht zu Dir passen. Deine Strategie muss ganz individuell zu Dir passen. Nur dann kommst Du in den Flow. Und nur dann wird es auch leicht. 

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Richtig gute Facebook Posts mit System

Du brauchst keine Contentkalender, um richtig gute Posts für Deine Facebookseite zu schreiben. In meiner Anleitung lernst Du, wie Facebook tickt und wie Du richtig gute Posts aus dem Stegreif schreibst.

4. Du bespielst alle auf einmal und keines richtig

Es gibt mittlerweile einige Social Media Plattformen: Twitter, YouTube, Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn, TikTok u.s.w. Du wirst zu jedem einzelnen Tool jemanden finden, der Dir erzählt, dass Du darüber perfekt Deine Kunden erreichen und neue Kunden gewinnen kannst. 

Aus lauter Angst, eine Chance zu verpassen, wollen am Liebsten alle Kanäle bespielt werden. Der beste Weg, um im Social Media Burnout zu landen. Jedes Tool hat seine eigenen Regeln und seinen eigenen Charakter. Alle bespielen zu wollen, ist eine Sysiphus-Arbeit, die mehr als Deine Kapazitäten in Anspruch nehmen würde. Und es ist "nur" das Marketing Deines Unternehmens - Du hast Dich auch noch um Deine eigentliche Kundenarbeit zu kümmern.

Deswegen betrachte es einmal von einer anderen Seite:

Wenn Du auf jeder Plattform die Möglichkeit hast, Deine Kunden zu erreichen und zu gewinnen, dann schau doch, welche Plattform DIR am besten liegt. Welche Plattform macht DIR Spaß? Und wähle danach das Soziale Medium, das Du ordentlich bespielen willst.

Das ist so ein wichtiger Aspekt! Denn ohne Spaß wirst Du das nicht lange durchhalten, ohne in den Frust abzudriften. Und das Fiese daran ist, man merkt es einem Account sehr schnell an, ob er mit Freude bespielt wird.

5. Du hast keine struktur für die pflege deiner social media kanäle

Auch wenn ich dafür plädiere, Social Media Marketing sehr intuitiv und spontan zu managen, hilft es, sich einen groben Rahmen zu setzen. 

Der sieht bei mir folgendermaßen aus:

  • Ich verwende für meine Zeit auf Facebook & Co. IMMER einen Timer. So laufe ich nicht Gefahr, unnötig Zeit dort zu verdaddeln.
  • Ich setze mir für jede Woche ein Thema und schreibe es mir groß auf einen Zettel. So gebe ich meinem Gehirn die Richtung für Ideen vor. Und diese kommen im Laufe der Woche garantiert. 
  • Ich nutze Inhalte nicht nur einmal. Meist sind meine Basisinhalte die von meiner Facebookseite. Auf meiner Facebookseite verlasse ich mich komplett auf meine Intuition und auf die spontanen Ideen, die mein Gehirn zum passenden Thema herausfiltert. So habe ich damit überhaupt keinen Stress  - im Gegenteil, es macht super viel Spaß. Diese Inhalte verwende ich dann, ein bisschen anders aufbereitet, für meinen Newsletter und meine LinkedIn-Posts. 

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