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der social media kick für dein gastgewerbe

KEINE ANGST VOR SOCIAL MEDIA!

Verdammt! Jeder spricht von Instagram und Facebook und überall ist zu lesen, dass Social Media Teil des Marketing für Dein Café, Restaurant oder Hotel sein muss. Über Facebook MUSS man mit seinen Gästen in Kontakt bleiben. Bei Instagram MUSS man jeden Tag 10 Bilder posten und was zum Teufel ist jetzt Pinterest??

NOCH NIE WAR ES SO GÜNSTIG UND EINFACH, MIT SEINEN GÄSTEN ZU KOMMUNIZIEREN, SIE ZU BINDEN UND NEUE GÄSTE ZU GEWINNEN.

Aber fangen wir in Ruhe nochmals von vorne an. Ja, es stimmt. Die Sozialen Medien sind für das moderne Marketing im Gastgewerbe nicht mehr wegzudenken. Und ja, es stimmt auch, dass ein Unternehmen, das seine Kundenbeziehungen pflegen möchte, nicht um diese Tools herum kommt. Und jetzt kommt das große ABER: Die Sozialen Medien darf man nicht als Belastung sehen. Sie sind für jedes Unternehmen eine ausgezeichnete Chance! Noch nie war es so günstig, mit seinen Gästen zu kommunizieren, sie anzusprechen, sie zu binden und neue Gäste zu gewinnen. Gerade Gastronomie und Hotellerie sind die idealen Kandidaten für die Nutzung der so wahnsinnig visuell geprägten Sozialen Medien.

Das Thema Social Media lässt sich natürlich nicht innerhalb eines kleinen Blogbeitrages allumfassend behandeln. Aber im Nachfolgenden möchte ich wenigstens ein paar Basics nennen, wie Du Dich dem Thema nähern kannst, wenn Du noch überhaupt keine Ahnung davon hast:

I. ENTSCHEIDE DICH ERST EINMAL FÜR EINEN KANAL

Fange mit dem Kanal an, der Dir am meisten liegt, bzw. Spaß macht. Es macht keinen Sinn, mit drei Kanälen halbherzig zu starten. Besser ist es, ein Medium erst einmal richtig zu bespielen. Wenn Du Dir unsicher bist, welches Soziale Netzwerk Du nutzen willst, weil Du Dich damit noch nicht gar nicht auskennst, dann lege Dir doch als Erstes jeweils ein privates Profil (man unterscheidet in der Regel zwischen einem Business-Profil und einem privat genutzten) an und lerne die Mechanismen der einzelnen Medien ganz in Ruhe kennen. Das hilft Dir auch dabei, einzuschätzen, wie viel Zeit Du für die Pflege investieren kannst, bzw. musst.

II. ÜBERLEGE DIR EIN ZIEL, DAS DU ÜBER DIESEN KANAL TRANSPORTIEREN MÖCHTEST

Wenn Du Dich für ein Medium entschieden hast, denke darüber nach, was Du mit Deinem Profil darstellen möchtest und welche Aussagen Du transportieren willst. Zum Beispiel: Du entscheidest Dich für Facebook. Facebook ist hervorragend geeignet, um mit Gästen/Fans zu kommunizieren. Überlege Dir, welchen Mehrwert der Gast haben könnte, Dir auf Facebook zu folgen. Bist Du zum Beispiel das einzig vegane Café in der Stadt, dann mach dies zu Deiner zentralen Aussage. Kommuniziere über Facebook Deine Unternehmensphilosophie und lass Deine (potentiellen) Gäste wissen, was Dir als UnternehmerIn wichtig ist. Das spricht dann auch genau die Zielgruppe an, die Du Dir in Deinem Businessplan gesetzt hattest.

III. ERSTELLE EIN KOMPLETTES PROFIL

Wenn Du Dich nun für einen Kanal entschieden hast und Dein Businessprofil erstellen möchtest, dann nimm Dir die Zeit, um das Profil auch vollständig auszufüllen. Packe alle Informationen, die auf diesem Kanal möglich sind, auch rein. Bestücke Dein Profil mit aussagekräftigen, schönen Bildern! Erkundige Dich vorher, welche Bildgröße Du für das jeweilige Medium benötigst. Instagram und Pinterest sind da unkompliziert, aber bei Facebook solltest Du das eine oder andere im Hinterkopf behalten, wenn Du Deine Bilder auswählst. Sieh Dir dazu mal den Bericht von allfacebook.de an. Da bekommst Du schnell einen Überblick.

IV. PLANE FÜR DIE PFLEGE TÄGLICH ZEIT EIN

Das hast Du Dir wahrscheinlich auch schon so gedacht (und wahrscheinlich befürchtet), dass das Ganze kein Selbstläufer ist. Auch wenn damit natürlich Aufwand verbunden ist, es lohnt sich. Jeder "Daumen hoch" für einen guten Post ist ein erster Schritt, den Kunden an sich zu binden. Allerdings musst Du keine Angst haben. Um ein ordentliches Profil zu führen, musst Du nicht jeden Tag Stunden an Zeit investieren. In das tägliche Pensum sollten bei einer guten Planung nur die Interaktion mit Deinen Fans zählen. Damit meine ich, dass Du täglich lediglich darauf achten musst, auf Kommentare zu reagieren. Das ist in der Regel schnell gemacht. Vielleicht einmal vormittags und einmal abends ein paar Minuten dafür einplanen. Das vergessen leider viele, dabei ist es eines der essentiellen To-dos in den Sozialen Netzwerken (bei Facebook und Instagram; Pinterest fällt hier raus, es ist auch eigentlich kein Soziales Netzwerk. Aber dazu mehr hier.)

Wenn Du das Posten auf Deinen Kanälen möglichst effektiv und zeitsparend gestalten möchtest, dann solltest Du Dir unbedingt einen Redaktionsplan zulegen. Das klingt unglaublich aufwendig, kann aber auch recht simple gestaltet sein. Darin trägst Du Dir ein, was Du wann posten möchtest und dann richtest Du Dir die Posts in einem Schwung über die Planungsfunktion ein. So musst Du Dir unter der Woche nicht jeden Tag von neuem Gedanken dazu machen, was Du nur posten kannst.

Ich habe das Thema an dieser Stelle ganz stark vereinfacht dargestellt, weil ich Dir nur aufzeigen wollte, dass es hier Methoden gibt, das ganze nicht zu aufwendig gestalten und tagtäglich Stunden investieren zu müssen. Möchtest Du Dich darüber genauer informieren, dann lies Dir meinen Post über Social Media und ein gutes Zeitmanagement durch.

V. GIB DIR MIT DEINEN FOTOS MÜHE

Soviel schonmal vorweg: dafür benötigst Du keinen professionellen Fotografen. Dafür musst Du einfach nur Dein Smartphone ab und an zücken. Tausende Apps erleichtern Dir das schnelle Aufhübschen der Bilder und ihm Nu hast Du ein vollkommen Instagram-taugliches Foto, das Deine Community erfreuen wird. Fotografiere aber nicht wild darauf los, sondern überlege Dir ein bisschen, was auf dem Foto zu sehen sein soll.

Wechsele zwischen Großaufnahmen und Detailaufnahmen. Arrangiere auch einmal ein Gedeck extra für Instagram, indem Du den hübsch anzusehenden Teller oder den perfekt gelungenen Cappuccino besonders in Szene setzt. Denke aber bei allen Fotos auch daran, welche Aussage Du über das entsprechende Medium transportieren möchtest. Und denke vor allem auch bei Instagram daran, einen optisch einheitlichen Account zu kreieren. Das fängt bereits beim Filter an. Wähle Dir 1-2 Filter aus und bearbeite damit jedes Bild.

VI. INTERAGIERE

Ganz wichtig! Ich habe es ja schon weiter oben erwähnt und ich kann es nicht oft genug sagen: Sei präsent und lass zeige Deinen Fans, dass Du sie wahrnimmst. Wenn ein Fan einen Kommentar auf Deiner Facebookseite hinterlässt, dann antworte entweder darauf (das ist die schönste Version), oder schenke dem Kommentar wenigstens ein „Daumen hoch“ oder „Herzchen“.

Das Gleiche gilt für Instagram und hier kommt noch dazu, auch anderen Accounts zu folgen. Es muss ja nicht ausgerechnet der Account der Konkurrenz sein (wobei das auch witzig sein kann), aber denke doch mal an die Profile des Einzelhandels in Deiner Nähe. Folge den Hobbyfotografen Deiner Stadt und like und kommentiere auch deren Bilder. Interaktion ist das, was Dir Reichweite bringt, deswegen: Auf keinen Fall vernachlässigen!

Wenn Du noch gar keine Berührungspunkte mit den Sozialen Medien hattest, dann klingt das für Dich vielleicht alles auch schon sehr kompliziert. Aber im Grunde genommen ist es doch so: Hast Du erst einmal damit angefangen, dann wirst Du ganz schnell merken, dass das alles kein Hexenwerk ist und kannst Dich nach und nach mit der Professionalisierung der Kommunikation über die Sozialen Medien befassen. Dann fängt es erst richtig an, Spaß zu machen, weil es hier für Dein Café, Restaurant oder Hotel Tausend Möglichkeiten gibt, Deinen Laden ordentlich zu pushen.

Ich helfe Dir, Das Social Media Marketing für Dein Gastgewerbe aufzubauen!

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